Welcher Rucksack
Je nach Einsatzgebiet muss der Rucksack unterschiedliche Dinge können:
- Wander-Rucksäcke wiegen beladen meist fünf bis acht Kilogramm und sollten mit diesem Gewicht so bequem wie möglich sein. Für den Alltagsgebrauch sind robuste Materialen enorm wichtig.
- Biker-Rucksäcke müssen wie festgeklebt am Rücken sitzen, dürfen also nicht rutschen. Zudem sollte sich ein halbvoller Rucksack mittels Kompressionsriemen verkleinern lassen, um den Inhalt zu fi xieren. Achten Sie auch auf ausreichend Bewegungsfreiheit für Arme, Beine und Kopf (Helm).
- Alpin-Rucksäcke zum Bergsteigen und für Klettersteigtouren sollen nicht nur bequem sein, sondern auch viel Kontrolle bieten, damit sie nicht hin- und herwackeln. Ein körpernaher Schwerpunkt unterstützt dies. Nimmt man Seil, Steigeisen und weitere Kletterausrüstung mit, braucht der Rucksack einen vollwertigen Hüftgurt – nur so lässt sich das zusätzliche Gewicht noch bequem tragen.
So packen Sie am besten:
- Nutzloses wie Umverpackungen lassen Sie zu Hause, die Luft aus aufgeblähten Tütensuppen auch (mit Nadel aufstechen, mit Tesa zukleben).
- Vieles kann man unterwegs gemeinsam nutzen: z.B. Kocher, Topf, Kompass, GPS, Wassersack, Erste-Hilfe-Set.
- Packen Sie wichtige Dinge griffbereit ins Deckelfach oder vorne ins Bodenfach.
- Schweres (Lebensmittel, Brennstoff, Kochgeschirr) packen Sie in Schulter- und Kreuznähe, Leichteres nach außen sowie ins Bodenfach.
- Verzichten Sie auf Kompressionssäcke und nutzlose Beutel. Sie sind schwer und schmiegen sich nicht an – so entstehen tote Räume.
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Stopfen Sie möglichst alles in den Rucksack und binden Sie nichts außen an.