Schlafsäcke

10-Punkte Check

Damit Ihr Schlafsack genau das halten kann, was Sie sich von Ihm versprechen, sollten Sie sich vor dem Kauf mit den wichtigsten Funktionen vertraut machen.

1. Kapuze
Ein Schlafsack kann seine Wärmeleistung nur erreichen, wenn sich die Kapuze zuziehen lässt. Für optimalen Komfort bei zugezogener Kapuze sorgt der Stirnwulst, der Stirn, Nase und Wangen schützt.

2. Wärmekragen
Wer lieber "offen" schläft, sollte auf einen breiten, dicht gefütterten Wärmekragen achten. Wie ein Schal um den Hals lässt der keine kalte Luft in den Schlafsack hinein und die warme Luft nicht heraus.

3. Abdeckleiste
Der Reißverschluss ist ein potenzielles Schlupfloch für Kälte. Deswegen muss hinter dem Reißverschluss eine Abdeckleiste "dicht machen". Je dicker und breiter sie ausfällt, desto besser. Versteifungen verhindern, dass der Reißverschlussschieber sich im Material verklemmt.

4. Reißverschluss
Kältequelle Nummer eins ist der Reißverschluss. Deshalb macht bei McKINLEY eine Abdeckleiste hinter dem Reißverschluss dicht. Hier gilt: Je dicker und breiter die Abdeckung, desto besser bzw. wärmer. Modelle mit durchgehendem Reißverschluss können aufgeklappt auch als Decke verwendet werden.

5. Fußteil
Achten Sie auf genügend Beinfreiheit. Wenn Ihre Füße die Füllung zusammendrücken, können unangenehme Kältebrücken entstehen.

6. Innenmaterial
Hier kommt nur Nylon (Polyamid) oder Polyester in Frage. Baumwolle wäre zu schwer, zudem trocknet es extrem langsam, was schon beim Einschlafen zu einem bösen Erwachen führen kann.

7. Außenmaterial
Auch hier kommt vor allem Polyamid oder Polyester zum Einsatz. Eine Imprägnierung, Mikrofasergewebe oder ein beschichteter Stoff schützen vor Kondensfeuchtigkeit oder verschütteten Getränken.

8. Länge
Lieber zu lang als zu kurz. Bei einem zu kleinen Modell drücken Sie sonst die Füllung an Füßen und Kopf zusammen und verschlechtern die Wärmeleistung des Schlafsacks. Viel zu groß sollte er aber auch nicht sein, sonst muss zu viel tote Luft erwärmt werden.

9. Schnitt
Bewegungsschläfer brauchen Platz, damit die Füllung nicht zerdrückt wird und die Wärmeleistung in der Folge nicht verloren geht. Ruhigschläfer sind mit körperbetonten Modellen besser bedient, da sich diese schneller aufwärmen lassen - und natürlich auch leichter sind.

10. Konstruktion
Überlegen Sie sich vorher, wo Sie schlafen wollen. Bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius kommen nur Thermokonstruktionen ohne durchgesteppte Nähte in Frage. Auch die gleichmäßige Verteilung der Füllung zwischen Ober- und Unterseite ist wichtig, damit beim Umdrehen keine kalten Stellen entstehen.