Auf zur Hüttentour!

Wer schon mal von Hütte zu Hütte gewandert ist, weiß, dass diese Art von Naturerlebnis ihren ganz besonderen Reiz hat. Während im Tal Trubel herrscht, kann man auf dem Berg Kraft tanken und seinen Gedanken freien Lauf lassen.

Wirklich genießen lässt sich so eine Hüttentour jedoch nur, wenn man alles Notwendige dabeihat, der Rucksack bequem sitzt und nicht zu schwer ist. Hier gilt: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich einpacken! Jedes Kilo weniger im Rucksack lässt dir mehr Bewegungsfreiheit. Oberster Richtwert sind 20 Prozent deines Körpergewichtes. Dieses errechnete Rucksackgewicht lässt sich auch auf längere Zeit angenehm tragen. Bei einer Hüttentour sollte man im Voraus einige Dinge beachten. Wir geben dir ein paar Tipps, was unterwegs auf keinen Fall fehlen darf und was vor dem Abmarsch nützlich sein kann.

Packliste fürs Hüttentrekking

  • Funktionskleidung, Hüttenschlafsack, -schuhe, Pyjama
  • Zahnbürste und -creme
  • Medikamente, Pflaster, Tape, Erste-Hilfe-Set
  • Sonnenbrille, Mütze, Sonnencreme
  • Trinkflasche, Snacks
  • Taschenmesser, Streichhölzer
  • Mobiltelefon, Stirnlampe, Kamera
  • Karte, DAV-Ausweis, Bargeld, Stifte und Papier
  • Tourenstöcke

Unser Tipp: Das Gewicht bleibt gleich, egal wie man den Rucksack packt. Aber man kann die gefühlte Last verringern: Schweres so nah wie möglich am Körper platzieren, die Außenseite hingegen füllt man mit Kleidung auf. Tagesproviant und Wechselkleidung befinden sich ganz oben. Der Schlafsack kommt nach unten, er polstert den Bereich um die Hüfte.

Wandern auf vier Füßen

Trekkingstöcke entlasten besonders beim Bergabgehen die Kniegelenke. Positiver Nebeneffekt: Nicht nur die Beine werden beim Wandern trainiert, sondern auch der Oberkörper. Außerdem ist es mit ihnen leichter, in schwierigem Gelände (bei Schnee oder Überqueren eines Baches) das Gleichgewicht zu halten.

Übernachtungstipps für die Hütte

  1. Rechtzeitig buchen: Die Bettenkapazitäten sind an Wochenenden und zu Schönwetterperioden schnell ausgeschöpft.
  2. Kosten sparen: Als Alpenvereins-Mitglied bekommt man rund 50 % Ermäßigung auf die regulären Übernachtungskosten. Ob sich ein DAV-Ausweis lohnt? Prüfe es unter www.alpenverein.de
  3. Hüttenschlafsack mitnehmen: Es gibt zwar Decken, aber diese haben keinen Bezug und werden wegen des Ansturms nur selten gewaschen.
  4. Unbedingt dran denken: Mikrofaser-Handtücher sind klein packbar und schnelltrocknend. Ohrstöpsel eliminieren Schnarchgeräusche. Wer nachts oft raus muss oder früh aufbrechen möchte, ist mit einer Stirnlampe bestens gewappnet. Außerdem zusätzliche Schuhe mitnehmen! Bergstiefel sind in den Hütten oft nicht erlaubt.

Hüttensuche leicht gemacht

Wo fängt man nur mit der Suche nach einer Hütte
an? Wir haben Websites zusammengestellt, mit
denen du fix einen geeigneten Schlafplatz findest.

Die wohl bekannteste Seite ist www.huetten.com. Aber auch www.almliesl.com überzeugt mit Hütten speziell in Tirol, Steiermark und Südtirol. Infos zu den Hütten des Deutschen Alpenvereins findet man unter www.dav-huettensuche.de. Schweizer Hütten gibt’s unter www.sac-cas.ch, die österreichischen unter www.alpenverein.at und die europäischen unter www.hutten.be

Hüttentrekking-Kollektion (1-23 von 23)

Hier findest du die neue Hüttentrekking-Kollektion