Merinowolle

Merinokleidung kühlt im Sommer und wärmt im Winter

Die neue McKINLEY Merino-Kollektion besteht zu 100 Prozent aus Merinowolle. Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Merinoschafe leben das ganze Jahr über im Freien und sind den Elementen ausgesetzt. Ihre Wolle vereint alle schützenden und funktionalen Eigenschaften, die Schafe für das Leben draußen benötigen: Sie hält die Tiere im Winter warm und sorgt im Sommer für Abkühlung. Wassertropfen weißt die Wolle ab, Luftfeuchtigkeit und Nebel dagegen saugt sie auf und wandelt sie in Wärme um. Außerdem kann Merino noch viel mehr: die Wolle ist atmungsaktiv und ein natürlicher UV-Schutz.

Was die Wolle für die Merinoschafe ist, ist die Merinokleidung für Menschen. Die Shirts und Shorts der McKINLEY Merino-Kollektion halten im Sommer angenehm kühl und schützen vor UV-Strahlung, im Winter sorgt Merino-Unterwäsche für mollige Wärme beim Wintersport. In Frühling und Herbst sind die modischen Outfits die perfekte Option für den Zwiebellook und bieten dank ihrem hervorragendem Feuchtigkeitsmanagement Schutz gegen jede Wetterlaune. Und das Beste: Merinowolle ist komplett natürlich, erneuerbar und biologisch abbaubar.

Was macht Merinowolle so speziell?

Merinowolle kratzt nicht
Menschen empfinden Fasern ab etwa 25 Mikron (= tausendstel Millimeter) Stärke als kratzend. Merinowolle ist nur etwa 24 Mikron stark – viel feiner als herkömmliche Schurwolle und deshalb so schön weich.

Merinowolle wärmt, wenn es kalt ist
Merinofasern sind stark gekräuselt. Deshalb liegen sie locker aufeinander und schaffen kleine Luftkammern, die die Körperwärme einschließen. Die wärmende Funktion bleibt auch erhalten, wenn es nass wird. Wassertropfen perlen an Merinowolle ab, so hält sie stets angenehm trocken. Wasserdampf hingegen saugt sie auf – bis zu einem Drittel ihres eigenen Gewichts. Dabei reagiert die Feuchtigkeit mit der Wolle und es entsteht angenehme Absorptionswärme.

Merino kühlt, wenn es warm ist
Im Sommer hat die Feuchtigkeitsregulierung von Merinowolle einen kühlenden Effekt: Sie absorbiert die vom Körper produzierte Feuchtigkeit und leitet sie nach außen. Durch die warmen, trockenen Temperaturen trocknet die Wolle schnell wieder ab. So entsteht Verdunstungskälte, die sich erfrischend kühl anfühlt.

Merino riecht nicht
Die Oberfläche von Merino-Fasern ist schuppig, ein bisschen wie Dachziegeln. Der Vorteil: Geruchsverursachende Bakterien halten sich darauf schwerer als auf glatten Synthetikfasern. Außerdem baut Keratin, ein Faserprotein der Wolle, die Bakterien ab. Merino-Kleidung riecht so länger frisch – top für eine mehrtägige Tour!